Suche

Strandheizung

Kategorie

Archiv

2019 – Vier gewinnt

Ein neues Bandmitglied macht uns zum Quartett. Tomke spielt Piano und Gitarre, begleitet, spielt Melodien, setzt Akzente und tritt als Solistin auf. Man fragt sich: Warum haben wir sie erst so spät kennengelernt?

Tomke, Foto: Thomas Witte

Nach den ersten gemeinsamen Proben im Winter ist es im Frühjahr Zeit sich als neue Formation zu zeigen. Neue Bandfotos stehen auf dem Programm. Dafür treffen wir uns in Leipzig und erleben dort, wieder einmal maßgeblich unterstützt von Thomas, ein Fotoshooting unter blauem Himmel.

Probenreiche Monate stehen bevor, denn im Sommer soll ein Programm fertig sein und auf die Bühne gebracht werden. Zwischendurch gibt es einen Gruß aus dem Proberaum:

Im Juli ist das dann soweit: Auf dem Töpfermarkt in Ratzeburg findet unter wunderbaren Open-Air-Bedingungen der erste gemeinsame Auftritt statt. Wobei es sich gleich um ein ganzes Wochenende handelt. Mehr dazu im Tagebucheintrag.

Darauf folgen zwei Konzerte in geschlossenen Räumen. Der Spieker Eckernförde und der Tonfink in Lübeck beherbergen uns. Zwei schöne Abende in gemütlicher Atmosphäre bei denen sich zeigt, dass sich die Vorbereitungen gelohnt haben.

Zwischendurch besuchen wir unseren Freund Harald vom OK Lübeck, der mit uns eine Radiosendung zaubert, bei der wir auch live performen. Es ist bereits unser drittes Mal dass wir zu Gast sein dürfen.

Das letzte Highlight dieses Sommers ist ebenfalls ein Wiedersehen. Es geht nach Baabe auf Rügen, wo wir beim Bollwerkfest ein ganzes Wochenende Musik machen.

Der Hafen, in dem das Fest stattfindet ist wunderschön gelegen und überhaupt spielt irgendwie alles an diesem Wochenende mit. Baabe ist immer wieder eine Reise wert!

Baabe 2019, Foto: Florian Eib

Dann ist auch fast schon wieder Herbst. Wir nutzen den Rest des Jahres um an neuen Liedern zu proben um 2020 wieder gut gerüstet zu sein. Auch in diesem Jahr hat sich wieder gezeigt wie wichtig Freunde sind: Vielen Dank an alle lieben Menschen die uns unterstützt und begleitet haben! Ohne Euch wäre so Manches nicht möglich…

2018 – Raus ins Licht

2018 – Ein Jahr mit ausgewählten Höhepunkten. Zugegeben fällt die Winterpause ziemlich lang aus. Dafür erlauben wir uns einen kleinen Aprilscherz zu einer neuen Schlagerveranstaltung mit Musik von „Einfach Tanzen“, das aktuelle Album, das wir – Gute Güte! – schon vor einem Jahr aufgenommen haben.
Im Laufe des plötzlich sommerlich werdenden Frühlings folgt ein seriöser Beitrag: Das zweite Musikvideo aus dem Wohnzimmer in Weimar.

Ende Mai beginnt unser musikalischer Städtetrip, diesmal in den Süden Deutschlands. Wir hatten vor, nach Bayern zu reisen. Von Einheimischen lernen wir aber, dass wir uns mit der Route Coburg, Schweinfurt, Ansbach, Amberg und Bayreuth eher in Franken bewegen…
Wie dem auch sei, wir befinden uns im Bundesland Bayern und lernen hinter der Landesgrenze direkt ein neues Grundrecht kennen: Den Zugang zu günstigem Bier. Tatsächlich ist der halbe Liter Bier in den Schankräumen Bayerns günstiger als die gleiche Menge Wasser. Dieses Verhältnis lässt das durstige Herz höher schlagen, nicht zuletzt, da sich der Mai von einer sehr freundlichen und warmen Seite zeigt.
Die Innenstädte, in denen wir musizieren, sind schön bis wunderschön und größtenteils, es lässt sich kaum treffender Beschreiben: filmreif.
Das Prinzip „Gleiche Musik an anderen Orten“ kennen wir schon, dennoch ist es doch wieder aufregend, hier als Botschafter der von reichlich Sonne erwärmten Sandlandschaften, die man in Deutschland ja eher im Norden findet, tätig zu sein. Ausführliche Berichte der Strandtour Süd gibt es im Tagebuch.

So ganz links liegen lassen können wir Norddeutschland aber doch nicht. Im Juli statten wir dem Ostseebad Baabe einen erneuten Besuch ab und fühlen uns direkt, als wäre seit dem letzten Sommer kaum Zeit vergangen. Hier auf Rügen herrscht ein ganz eigenes Klima, ein anderes Tempo. Das tut so gut wie die kleinen Wellen, die beim Strandspaziergang am Abend nach dem Auftritt um die Füße streichen. Das kann nicht der letzte Besuch hier gewesen sein.

Im August geht es wieder zurück in die Heimat. Das Lichterfest in Erfurt ist ein Highlight im Sommer, dieses Jahr mischen wir mit im Programm. Auf der Parkbühne der ega präsentieren wir eine breite Auswahl unserer Musik und erleben einen einzigartigen Sommerabend mit viel Licht und Applaus.

Außerdem lassen wir es uns nicht nehmen, den ersten Geburtstag von „Einfach Tanzen“ am 25. August ein bisschen zu feiern. Und auch an diesem Tag, fast schon selbstverständlich geworden: die Sonne am Himmel. Dieser Sommer war lang und heiß, manchmal war das anstrengend, aber unsere Auftritte sind dafür nie ins Wasser gefallen, der Blick zum Himmel war zuverlässig klar und blau.

Im Herbst ziehen wir uns schließlich in den Proberaum zurück und bereiten uns für 2019 vor…

2017 – Weiter tanzen

Das zehnte Jahr unseres Bandbestehens steckt voller Höhepunkte, wir sind so tatkräftig und kreativ wie kaum zuvor. Dreh- und Angelpunkt dieses Jahres ist das lange geplante und erwartete neue Album zum Jubiläum. Dutzende, noch nicht veröffentlichte Songs der letzten Jahre stehen zur Verfügung. Wir wählen unsere zwölf Favoriten aus, in die wir unser gesamtes Können einfließen lassen wollen, um ein absolut hörenswertes Album zu produzieren.

Anfang des Jahres stehen nach monatelanger Vorarbeit die Grundstrukturen der Lieder und die hochkonzentrierte Arbeit im Studio beginnt. Auch mit guter Vorbereitung erweist sich das Projekt als sehr anspruchsvoll und verlangt Einiges ab. Doch es ist ein Wunder zu beobachten, wie sich die Songs nach und nach vervollständigen und wie toll alles zusammen klingt. Im Frühjahr ist das Meiste geschafft und einer Veröffentlichung im Sommer steht kaum noch etwas im Wege.

Doch ein Album besteht aus mehr als der Musik auf einer CD. Ohne ein ansprechendes Artwork macht die CD nur halb so viel Spaß. Das „Drumherum“ soll auch zeigen wie viel Aufwand für das innenliegende Hörerlebnis betrieben wurde. Es heißt also Brainstorming und Fotos schießen – für das Booklet, das Cover, das Internet…

Doch damit nicht genug. Wir finden es ist Zeit, mal wieder ein richtiges Musikvideo zu drehen und treffen uns dafür im schönen Weimar um ein bisschen Aufbruchsstimmung und den nahenden Sommer einzufangen.

Ende Juni steht dann endlich der Geburtstag von „Einfach Tanzen“, so haben wir unser neues Baby getauft, fest. Bevor dieser Termin ansteht, unternehmen wir ein zweites Mal eine musikalische Reise ans Meer, auch um schonmal ein paar neue Lieder auszuprobieren. Die Strandtour 2.0 führt uns in die schönen Städte der Ostseeküste, die auch nach einem Jahr nichts von ihrem Charme eingebüßt haben. Wir sind mit unserer Musik zu Gast im Radiostudio, in diversen Wohnzimmern, auf der berühmten Wissemara und sogar in einer Sparkasse. Wir erleben verrückte Wetterphänomene, treffen andere Musiker und bekommen einen gratis Griechisch-Kurs.  So erlebnisreich und bunt war diese Woche, dass sie uns zu einem weiteren Musikvideo inspiriert hat, den der Song „Der Moment“ vom neuen Album untermalt. An dieser Stelle sei wärmstens empfohlen, die Tagebucheinträge der verschiedenen Stationen unserer Reise nachzulesen.

2017 sind wir auch verstärkt in Radiosendern zu Gast, um unsere neue CD vorzustellen, gerne auch mal mit einem Song live im Studio. Der absolute Höhepunkt ist dabei die 2-stündige Live-Sendung mit Konzert aus der S-corner Lübeck. Zusammen mit dem Team dieser Nachwuchs-Sparkassen-Filiale und unter Leitung von Harald Denckmann wird hier ganz besondere Lübecker Radio-Geschichte geschrieben.

Im Dezember gibt es einen weiteren Videodreh, diesmal etwas ruhiger, passend zum Jahresausklang. Wir performen unser Weihnachtslied „Nur ein Wunsch“ und eine Akustikversion des Songs „Du folgst mir“ vom neuen Album. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes in Wohnzimmeratmosphäre.

Und plötzlich sind zehn Jahr vergangen. Eine intensive und bunte Zeit, mal mit längeren Pausen, mal völlig ohne Schlaf, mal laut, mal leise, gerne mal zu schnell, nicht immer pünktlich aber doch zu rechten Zeit zur Stelle, einsteigen, aussteigen, auf- und abbauen. Vieles wiederholt sich, aber es ist trotzdem immer wieder ganz anders. Man kann sich mit seiner eigenen Musik selbst überraschen. Manche Lieder wissen ganz genau, wo sie hinwollen, an anderen zerbricht man sich den Kopf. Doch im Zweifel hilft tatsächlich Tanzen. Wenigstens innerlich. Wer in Bewegung ist, sieht die Dinge ständig aus anderen Perspektiven, kommt auf neue Ideen und hat Lust, sie umzusetzen. Wir wünschen uns, dass wir weiter Musik machen und sie zeigen können. Es gibt kaum etwas Besseres.

2016 – K(l)ick für Strandheizung

Je älter man wird, desto schneller ziehen die Jahre scheinbar an uns vorbei. Schon wieder Frühling, schon wieder Zeit für die Jahresplanung und natürlich ein Fotoshooting, diesmal in Leipzig. Zwei Tage sind wir unterwegs, das Wetter ist frühlingshaft warm und wir probieren allerhand Motive aus – mal lässig, mal ernst, mal schrill, mal seriös. Uns stehen anscheinend viele Facetten 😉 Über 3000 Bilder sind am Ende in dem kleinen schwarzen Kasten gelandet. Wir haben da die Qual der Wahl. Vieles ist schon in anderen Beiträgen veröffentlicht. Hier noch einmal ein paar nur selten gezeigte Schnappschüsse.

Das aufregendste Projekt…

… ist unbestritten unser erster Fernseh-Auftritt im Öffentlich-Rechtlichen. Bei der Nachmittagscafé-Sendung „MDR um 4“ treten Nachwuchsbands aus Mitteldeutschland zur Sendung „Klick den Star“ gegeneinander an. Das Publikum entscheidet über ein Telefonvoting, wer in die Finalshow kommt. Acht Ausscheide gibt es insgesamt.

Wir eröffnen den Contest mit der Sendung im Mai, unsere Konkurrenz: Die Band „Amber“ aus Erfurt. Stilistisch haben wir wenig gemeinsam. Das Publikum hat also am Ende die Qual der Wahl zwischen modernem Rock in englischer Sprache und unserem zugegeben sehr konzentriert vorgetragenen Stück „Ich nehm‘ dich mit“.

Am Ende hatten wir die meisten Stimmen, freuten uns über einen Zuschuss für unsere Bandkasse und natürlich auch auf die Finalshow.

Wir konnten zu dieser Zeit leider noch nicht ahnen, dass der MDR die Sendung aus planungstechnischen einkürzen würde und wir Ende des Jahres über ein Online-Voting (am Ende Platz 3 von 8) die Finalshow um Haaresbreite verpassten. Die Erfahrung kann uns trotzdem keiner mehr nehmen, in diesem Sinne: Danke für die Einladung an das MDR-Team!

Strandheizung bei „MDR um 4“, Foto: MDR

Plan für 2017…

… ist ein neues Album. Wir müssen mit unserer Musik wieder mal „ankommen“. Nicht im Sinne von kreischenden Fanscharen, sondern im Sinne unserer Songs von denen wir viele noch lange nicht in ausreichend guter Qualität aufgenommen haben, um sie festzuhalten für uns und alle, die unsere Musik gerne hören. Bereits unsere ersten drei Alben sind Dokumente einer bestimmten Lebensphase, in der wir uns befinden, Zeit für den nächsten Schritt. Und eins ist uns klar: Wir wollen auch dieses Mal wieder etwas professioneller werden. Bereits in diesem Jahr beginnen wir mit den Demoaufnahmen, endlose Stunden verbringen wir im Probe- oder Aufnahmeraum, um unsere Lieder zu gestalten, uns selbst und auch unsere Musik wieder etwas besser kennenzulernen.

Nicht zu vergessen: Alex kommt als Schlagzeuger zu unserer Combo hinzu und drückt unserer Musik noch einmal einen Stempel auf, auch wenn anfangs die Abstimmung noch nicht so ganz funktioniert.

 

Stellen sich noch die Fragen wann, wo und wie lange wir aufnehmen oder aufnehmen können. Schließlich ist auch das eine Frage des Budgets. Und überhaupt: Wie viel kommt da insgesamt auf uns zu? Rechnet sich der Aufwand? Wir sind uns einig, diese Frage dürfen wir uns nicht stellen. Musik heute kommerziell zu vermarkten ist nicht leicht und das kann auch nicht unser Anspruch sein. Mainstream ist sowieso nicht unser Ding, also machen wir einfach das, was wir können und was uns Spaß macht. Anders sollte das Motto fürs kommende Album wohl nicht aussehen.

Unterwegs…

… sind wir natürlich trotzdem immer gerne. Vor allem dort, wo man sonst nicht unbedingt einen „Einblick“ bekommt. Wir haben uns zum Beispiel sehr über die Einladung der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) gefreut, wo wir zum Tag der offenen Tür spielen durften und einen Einblick in die Braille-(Blinden)-Schrift bekamen. Unsere Strandtour16 bleibt auch wegen der Wohnzimmerkonzerte unvergessen. Und wir freuen uns, dass uns die Uni Leipzig ein Projekt widmete – Deutschlernen mit Texten von Strandheizung.

2015 – Natürlich Taktvoll

2015 steht voll und ganz im Zeichen der akustischen Musik. Keine wummernden Bässe, keine verzerrten E-Gitarren, kein treibendes Schlagzeug. Dafür aber fein ausgearbeitete akustische Versionen der Lieder, die sich bei unserer Fußgängerzonen-Konzerten als die beliebtesten herausgestellt haben (und die natürlich auch uns am meisten gefielen). Lieder zum Hinhören und Entspannen, aber auch mal zum Mitwippen und Schmunzeln.  Die erste Hälfte des Jahres verbringen wir ziemlich zurückgezogen mit Aufnahmen für das schon im letzten Jahr ausgedachte, aus unserer Sicht überfällige Akustikalbum Natürlich Taktvoll. Und wir schießen seit langer Zeit wieder ein paar Bandfotos…

 

Als alles produziert, gepresst, verschickt und sonst irgendwie vorbereitet ist, beginnt endlich unser musikalischer Sommer. Um unser neues Werk vorzustellen, besuchen wir Radiosender in Thüringen und zeigen auch live im Studio, womit wir die letzten Monate verbracht haben.

 

Außerdem machen wir uns im August wieder auf in die Innenstädte, um Natürlich Taktvoll dort zu präsentieren, wo es seinen Ursprung hat: In den Straßen von Erfurt, Eisenach, Suhl, Weimar, Merseburg, Halle und Leipzig. Im September legen wir sogar noch drei Zusatztermine nach. Denn die Menschen sind entspannt und auch das Wetter spielt hervorragend mit. Ob beim Stadtfest, bei der Eröffnung des Lutherhauses oder beim Junggesellenabschied (siehe Foto :-)). Keiner ist sich zu schade, kurz innezuhalten, stehenzubleiben, vielleicht sogar zur Musik zu setzen. Ausführliche Berichte aus jeder Stadt unserer Reise gibt es hier.

 

 

2014 – Back on the road

Dieses Jahr fällt musikalisch eher ruhig aus. Auch wenn wir doch viel unterwegs sind. Vor allem in Erfurt, Dresden oder Leipzig. Gerne denke wir an die Fête de la musique mit einem Auftritt im namhaften Werk 2. Etwa hundert Zuschauer füllen den Raum zwar nicht ganz, trotzdem gehören die Bilder und Erinnerungen zu dem Besten was wir bisher erlebt haben. Unvergessen ist auch unsere kleine Liveübertragung des WM-Spiels Deutschland gegen Ghana auf der Bühne. Den aktuellen Stand haben wir zuverlässig an alle Gäste durchgegeben – Endstand 2:2.

Im Sommer machen wir uns zum zweiten Mal auf Akustik-Musik-Tour durch Thüringen und Sachsen. Städte wie Erfurt, Weimar und Leipzig stehen dabei fest im Programm. Den Auftakt bildet allerdings ein Auftritt beim Kleinklang-Festival in Eisenach. Beim lauen Sommerabend ist die Wandelhalle gut besucht und es entstehen wunderbare Fotos.

Die folgenden Tage haben wir auch erstaunlich viel Glück, der Sommer und die Zuhörer meinen es wirklich gut mit uns. Die Meisten freuen sich über ein wenig Unterhaltung in der Mittagspause oder einfach im Vorübergehen. Das Mangoeis schmeckt spitze, Kinder lassen sich auf ein Tänzchen ein, Deutschland ist Weltmeister und die Züge fahren auch pünktlich – dieser Juli ist ein Volltreffer. Einen ausführlichen Reisebericht gibt es übrigens in unserem Tagebuch.

Schöner Nebeneffekt: Unsere Lieder kommen gut an und viele Zuhörer fragen uns nach einer Aufnahme von Liedern wie „Was Liebe ist“ oder „So wie du bist“. Im Laufe der Tour entsteht also immer mehr der Wunsch, unsere Programm auch auf einer CD zu verewigen. So einige Arrangements haben sich auch tatsächlich angesammelt und die Lust auf Tonaufnahmen ist inzwischen wieder groß. Im nächsten Jahr wollen wir das in Angriff nehmen…

2013 – Zwischen Handwerker und großer Bühne

Jedes gute Lied, jede gute Idee braucht einen Raum. Wir haben da mal was vorbereitet, und zwar im Leipziger Norden. Nun muss man sagen, dass jeder aus der Leipziger Musikszene weiß wie schwer es ist in der Messestadt ein geeignetes Areal zum Zwecke der Selbstverwirklichung aufzutreiben – zu wenig Platz, zu hohe Mieten, zu viele Anwohner, zu lavede Türen, es gibt Vieles zu beachten. Wir hatten da schon irgendwie Glück, auch wenn oder gerade, weil wir alles selbst gestalten durften.

2013 ist eines unserer Findungsjahre. Wir haben zum Beispiel Christian als Unterstützung an der Gitarre gefunden. Wir haben herausgefunden, dass zu frühe Fotoshootings keinen Sinn machen und dass eine Wellblechwand mit gelber Blume als Motiv nicht so richtig geeignet ist. Aber fürs dunkle Archiv ist dieser Schnappschuss eigentlich dann doch zu schade. 😉

Die drei von der Tankstelle (hier nicht im Bild, aber hinter der Wand)

Wir sind auch nicht mehr die blauäugigen „Erstis“, wohnen schon einige Jahre nicht mehr zu Hause und so langsam fragt man sich, wozu man diese Dinge aus dem Studium eigentlich mal in „real“ gebrauchen kann. Wenn wir in unser Songarchiv schauen, dann finden wir dort nicht wie in den Jahren davor etliche Entwürfe und Skizzen, sondern eher ausgewählte Stücke, die nur selten gespielt und beinahe überhaupt nicht auf Platte zu finden sind. Das soll sich übrigens in den kommenden Jahren ändern. Wir planen eine B-Seite mit vielen Liedern, die uns am Herzen liegen und die genau aus dieser Zeit und den folgenden zwei Jahren stammen.

Dieses Jahr spannte uns außerdem auf die Folter: Erst Ende November ergab sich das Highlight für uns als wir als Vorband der aufstrebenden Hamburger Kolleginnen und Kollegen von Tonbandgerät auftreten durften. Das war es wieder dieses Lebensgefühl: Rock’n’Roll!

2012 – Mehr als zwei Seiten

Anfang des Jahres machen wir uns nochmal auf ins Studio und nehmen drei Songs akustisch auf. Zusammen mit dem neuen Musikvideo und einem exklusiven Making-Of wollen wir sie auf der Video-Single „Beatgroove“ verewigen. Es ist bitterkalt, aber die zwei neuen Songs „Frühlingserwachen“ und „Fallschirm“ machen uns ein paar warme Gedanken.

Am 14. April ist es dann endlich soweit: Die Video-Release-Party steht an. Das Video zum Song „Beatgroove“ ist fertig produziert und wir laden alle Mitwirkenden und Interessierten in den Predigerkeller Erfurt zur Premiere ein. Natürlich gibt es vorher auch ein kleines Konzert…

Im Sommer veranstalten wir die erste kleine Tour durch Fußgängerzonen in Thüringen und Sachsen. Die Mission dabei: Mit einfachen Mitteln sommerliche Stimmung in Form von Straßenmusik verbreiten. Und es funktioniert, viele hören zu, wippen mit oder lächeln einfach mal zwischendurch über eine Textzeile. Dafür hat es sich doch schon gelohnt!

2011 – Fast wie im Film

Die Arbeit am neuen Album nimmt uns den ganzen Winter in Anspruch. Es gehört ja schließlich zur Musik auch noch ein ansprechendes Design. Deshalb heißt es: Bis zum Frühjahr kein einziger Live-Auftritt, stattdessen basteln, planen und proben, bis alles zusammenpasst. Am 02. April findet dann endlich die große Release-Party im Predigerkeller Erfurt statt. Viele Freunde und Gäste kommen und hören zum ersten Mal unsere neuen Songs live. Der imaginäre Vorhang fällt und auch die Anspannung der letzten Wochen. Der Abend wird grandios und auch der Auftakt zu einem weiteren Jahr voll interessanter Auftritte.

Nach ein paar Gigs in Thüringen zieht es uns raus aus bekannten Gefilden in ganz neue Regionen. Im August steht eine kleine Tour durch Nord- und Ostdeutschland auf dem Programm: Leipzig, Hamburg, Osnabrück, Neustadt, Kiel, Berlin und zum Finale Erfurt. Ein echtes Sommer-Roadmovie einmal zum Meer und zurück!

Auf Tour kommen viele interessante Treffen kommen zustande, unter anderem mit Filmexperte Sven. Der findet unsere Musik so gut, dass er direkt ein Musikvideo mit uns drehen will. Im Oktober wird diese wilde Idee dann Wirklichkeit. Sven und sein Kollege Hannes besuchen uns in Erfurt und an zwei Tagen drehen wir in der Erfurter Innenstadt unser erstes Musikvideo zum Song „Beatgroove“.

Bemerkenswert ist neben dem Engagement von Sven und Hannes vor allem die Mithilfe zahlreicher Freunde, die uns das ganze Wochenende begleiten. Es ist ein großes Projekt mit vielen Mitwirkenden, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Im nächsten Jahr soll es eine Video-Release-Party geben, bei der das fertige Video auf Leinwand allen gezeigt wird. Aber bis dahin haben wir noch etwas vor…

 

 

Eine WordPress.com-Website.

Nach oben ↑