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Strandheizung

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Sommertour 2014

Letzte Station: Leipzig

Das war sehr gut! Am Ende waren wir nochmals bei bestem Sonnenschein in der Leipziger Innenstadt unterwegs. Man muss zugeben, dass wir auch etwas platt waren und das nicht nur durch die Temperaturen.
Unsere musikalische Reise hat jedoch trotzdem alle Erwartungen gesprengt. Wir durften uns über viele freundliche Gesichter und positive Resonanz freuen. Es ist beeindruckend, wie es Musik gelingt, Brücken zu schlagen.
Ein großer Dank gilt allen Zuhörern, Zuklatschern, Zumitsingern – von welcher Entfernung auch immer; allen, die sich die Zeit genommen haben, unserer Musik zu lauschen. Es freut uns, dass so viele Menschen ein offenes Ohr für Straßenmusik besitzen und dafür teilweise sogar ihre Mittagspause opfern.
Weiterhin ein besonderes Dankeschön an alle Gastgeber, die uns sehr herzlich empfangen haben.
Wir haben uns in allen Städten gut aufgehoben gefühlt.

Dominic, Marcus und Florian

Touristenmagnet an der Elbe

Wenn man am frühen morgen seinen Rucksack im Hostel vergisst, dann muss man doppelt laufen (siehe Foto). Diese Lehre konnte ich quasi haptisch nachvollziehen, wer weiß wofür es gut war…
Heute haben wir auf einem Raum von vielleicht 200 Metern ganze drei Stunden gespielt, immer wieder den Ort gewechselt, damit jeder mal etwas davon hat. Die meisten Menschen in Meißen (ich denke es waren auch viele Touristen, vor allem Fahrradtouristen, welche den Elberadweg entlang einen Abstecher in dieser nostalgischen Stadt gemacht haben und gewissermaßen von uns gebührend begrüßt wurden.) haben glaube ich gern zugehört.
Zumindest können wir das anhand der Gastgeschenke, die wir bekommen haben ableiten. Es gab Sekt aus Eigenproduktion, als wir neben einem Klamottengeschäft gespielt haben und neben einer Drogerie sind wir um drei Packungen Duschgel reicher geworden. Darüber, dass dies versteckte Hinweise oder etwaige Bestechungsversuche sein sollten, haben wir uns eher weniger Gedanken gemacht.
Unser Abschlussset haben wir dort gespielt wo wir auch begonnen haben, auf dem Heinrichsplatz am Brunne neben der Eisdiele. In diesem Sinne viele Grüße an die netten Meiß(en)er Bürger, wir kommen auch in dieses kleine Örtchen gerne wieder. Nebenbei ist auch Touristen wirklich zum empfehlen sich den Dom und die Albrechtsburg anzusehen, auch hier konnten wir bei einer kleine Stadtrundwanderung schöne Einblicke gewinnen.

Nun sind wir in Leipzig, nach einer ruhigen Zugfahrt, wir sind froh gesinnt und hoffen auf gutes Wetter – die letzte Etappe der Sommertour steht bevor – Fortsetzung folgt.

Weimar – Meißen

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Meißen ist unsere fünfte Station, unsere erste lange Zugfahrt steht bevor – wir haben sie vornehm gemeistert, nicht ohne die nötige Menge Euphorie, die wir uns am Morgen nochmals in Weimar abholen konnten. Einen großen Anteil daran hatten „unsere“ Kleinsten und der angekündigte Platzregen, welcher aus Rücksicht bis zum Ende unserer Session auf sich warten ließ. Über die Zwischenstation Leipzig ging es bis in die nähe von Dresden.
Meißens Stadtbild überzeugt natürlich vor allem durch den Dom, aber auch durch die vielen verwinkelten Gassen, in denen sich Schmökerläden die Klinke geben. Um in die Innenstadt zu gelangen müssen wir die Elbe passieren. Trotz des Hochwassers 2002 und 2013 und trotz einiger Spuren, die noch an den Häuserwänden halshoch zu sehen sind, ist die Stadt des Porzellans liebevoll wiederhergerichtet. Wir stellen uns mitten vor einen Brunnen und beginnen einfach mal uns musikalisch vorzustellen, es sieht vielversprechend aus, zwar wenig Touristen, dafür aber ein paar Meiß(en)er(?) die sich freuen, dass „mal nicht die ganze Musik in Dresden ist“. Fortsetzung folgt.

Die Stadt der Dichter und Denker

Nun ist es ja so, dass Weimar sich ähnlich wie Erfurt in einem Tal befindet, weshalb uns Einheimische schon Mut gemacht hatten, dass „hier immer alles anders“ in Bezug auf das Wetter ist.
Zusammenfassend betrachtet hätte es für uns nicht besser laufen können. Pünktlich um 18 Uhr, als wir laut Ordnungsamtstraßenmusik verordnungszettel sowieso hätten aufhören müssen, fing es an zu regnen. Zuvor waren wir zwar auch etwas kalt erwischt worden, allerdings nicht vom Regen, sondern von den Ordnungshütern höchstpersönlich (daher auch der…ich wiederhole dieses Wort nicht nochmal…).
Das Problem war einer der größten Dichter und Denker überhaupt bzw. nicht er höchstpersönlich, also vielleicht schon, aber strenggenommen eher sein Wohnhaus.

Paragraph 2 – an folgenden Standorten ist Straßenmusik nicht zulässig:
– Schillerstraße (vor dem Schillerhaus)

Nichtsdestotrotz sind wir der Aufforderung natürlich nachgekommen, denn Herr Schiller soll natürlich nicht gestört werden, wer will das schon in Phasen kreativer Ekstase. Nein, im Ernst, wir haben das trotz dieser ironischen Andeutungen natürlich nicht persönlich genommen, sondern vielmehr eine längere Essenspause eingelegt, denn – zweites Problem:

Paragraph 1 – Musizieren ist nur zu folgenden Zeiten gestattet:
a) Montag bis Freitag von 10-12 und von 15-18 Uhr.
b) Samstag von 10-12 und von 15-16.30 Uhr.
c) Samstags in der Vorweihnachtsszeit von 10-12 und von 15-19 Uhr (ab Sonnabend vor dem 1. Advent)
d) An Sonn- und Feiertagen ist Straßenmusik nicht gestattet.

In diesem Sinne haben wir uns vorbildlich an Paragraph 1a) gehalten und exakt 15 Uhr weitergespielt – irgendwie war es ein bisschen wie Silvester, frei nach unseren Vorstellungen, dass die Inhaber der Geschäfte, denen wir schräg gegenüber standen mit dem Anschlag des Sekundenzeigers unsere erste Akkordfolge vernehmen können.

Fazit: Wir hatten Spaß und Weimar hat seinem Namen als Kulturstadt alle Ehre gemacht, vielen vielen Dank für die netten Menschen. Wir kommen gerne wieder.

Kleines Örtchen am Thüringer Wald

Dieser Brunnen zeigt „Diana auf der Jagd“.

Ein Traum war das Erwachen inmitten von sonnenbeschienenen Häuschen, die ein pflichtbewusster Hahn mit seinem morgentlichen Gruß sanft, aber doch bestimmt zu Demselben aufforderte. Vielen Dank an Familie Heim für ein ausgiebiges Frühstück und die netten Erfolgswünsche, die grandios Wirkung fanden.

So verschlafen, wie dieser kleine Ort auch wirken mag, ist er tatsächlich nicht, das können wir mit bestem Gewissen behaupten. Es gibt hier immerhin eine längere Einkaufsstraße mit einen Bäcker, der sein Handwerk mit dem Meisterbrief an der Wand versehen, auch optisch zu verstehen gibt. Außerdem die Erkenntnis, dass gute Fischbrötchen nicht unbedingt 2,99 Euro kosten müssen, liebe Freunde von Nordsee. Die obligatorischen Fundraising-Aktionisten sind natürlich auch vertreten und auch wenn Suhl an Sehenswürdigkeiten von den Hochzeiten der Waffenindustrie profitiert, lohnt es sich auch für Reinhard Mey im hiesigen Kongresszentrum gleich zwei Tage seiner diesjährigen Tour zu verbringen.
Letztlich fällt also (auch aufgrund des guten Feedbacks „endlich mal gute Musik in Suhl“ – vielen Dank dafür), der offizielle Entschluss diese Stadt fest in unsere zukünftige Straßentourplanungen einzubeziehen.

Ebendies trifft auch für die Stadt zu, welche unser nächstes Ziel nennen dürfen. Hier lebten, soviel der Name verspricht, einst Dichter und Denker und so viel anders würden wir uns eigentlich ja auch nicht bezeichnen, also sind wir genau richtig in – natürlich – Weimar.
Wir wurden sehr liebevoll in Empfang genommen und dürfen die nächsten beiden Nächte bei den Eltern von M. verbringen.
Am Abend erste Bilder angeschaut, Abendbrot im grünen Garten, der zum Glück nicht von Akkuratesse verstaubt wirkt, Betten nicht aus Stroh, aber direkt unter dem Dach. Wir fühlen uns heimisch und können morgen, sofern das Wetter mitmacht (im Moment gewittert es gewaltig), gut erholt unseren vierten Tourtag angehen. Fortsetzung folgt.

Eisenach – Erfurt – Suhl

Sommer mit ’nem Himbeereis – auf der Krämerbrücke in Erfurt.

Goodbye Eisenach und Hallo Erfurt. Wir fahren morgens mit dem Zug in unsere Heimatstadt. Mit im Gepäck die spannende Frage, was wir an einem Sonntagmittag in den Sommerferien für Zuhörer erwarten können. Fazit: Wir können uns nicht beklagen, super nette Leute hier. Und zum ersten Mal überhaupt haben wir die Möglichkeit gehabt auf der legendären Krämerbrücke zu spielen.
Ein bisschen Entspannung in der Sonne, Mango-Eis und wiederum Gleis 8a Richtung Suhl – unser nächstes Ziel.

Wie gestern um dieselbe Zeit regnet es auf der Zugfahrt diese typischen abkühlenden Gewitter, die wir im Sommer manchmal so sehnlich erwarten. Ab Oberhof begrüßt uns allerdings wieder die Sonne und begleitet uns bis in unsere Zielstadt.

Suhl ist eine Örtchen von ca. 38.000 Einwohnern am Südhang des Thüringer Waldes. Wir beziehen unsere Herberge, die uns diesmal eine viertel Stunde Laufweg aus dem Stadtzentrum heraus kostet, aber was soll’s wir sind jung und wir brauchen das Geld. Wir werden mit den Worten, ob wir nicht erst morgen kommen wollten begrüßt, verneinen das und sind nicht sicher, wer hier eigentlich wen falsch verstanden hat – egal, es läuft hier alles sehr entspannt ab, Zimmer noch frei, kurze Zeit die Gegen zu erkunden und dann sind die Betten gemacht und unser Quartier für die Nacht ist bezugsfertig. Grüne Wände, Orchideenbettwäsche und ein dem alten Van-Gogh nachempfundenes Porträt der Helianthus annuus alias Sonnenblume. Alles in allem sehr wohnlich und schick. Wir lassen den Abend ausklingen und wollen morgen mit einem frischen Kaffee (den es hier frei Haus gibt) in unseren dritten Tourtag starten.

Wir wissen nicht, was uns erwartet, aber wir freuen uns diese Menschen hier kennen zu lernen. Dass es wunderbare Standplätze in dem (morgen sicher mehr als heute belebten) Steinweg, konnten wir bei unserer ersten Teilinspektion bereits erahnen. Beste Voraussetzungen also, Fortsetzung folgt.

Willkommen Eisenach

Wir sind gut angekommen in Eisenach. Gestern morgen hatte es ja noch geregnet, am Abend war das Wetter dafür umso besser. Wir haben tolle Bands zum KleinKlang 2014 kennengelernt und wir bedanken uns nochmals bei den Veranstaltern für die Einladung.

„Im Frühlingeserwachen, da will ich dich wiedersehen.“

Die ersten Stunden unserer Tour sind nun gerade vorbei – Pause ist wichtig. Die Sonne hat Eisenach voll im Griff, doch es kann schöner eigentlich nicht sein. Total viele nette Leute und wir haben unsere Setlist bereits zweimal durchgespielt.

Heute morgen haben wir übrigens beim besten Bäcker Eisenachs gefrühstückt. Gerade sind wir bei H. und seinem Bruder zu Hause, wo wir übernachten dürfen. Erinnerungen an alte Zeiten, wo H. 7-8 Gigs (so genau weiß das keiner mehr) bei uns mitgespielt hat, gehören logischerweise dazu genauso wie der Austausch über neueste musikalische Erkenntnisse sowie eine Trompetenpassage, die 1,2,3 mal richtig gut reingeht (Timber Timbre – Hot Dreams).

H. hat übrigens auch die meisten der Fotos gemacht, super vielen Dank und ein bisschen Werbung – Heartbreakdesign.

KleinKlang 2014 – Fotos

KleinKlang 2014

Kleinklang

Hallo ihr Lieben,

Bereits zum zweiten Mal sind wir eine Woche gemeinsam in Mitteldeutschland unterwegs.
Unsere Reise beginnt in ein paar Stunden. Zugfahrt nach Eisenach. Die Lutherstadt ist nicht das erste Mal unser Ziel, wir waren bereits 2011 und 2012 hier. Traditionell werden wir in mehrere Orten akustisch auftreten. In diesem Jahr können wir uns aber auch sehr über die Einladung zum KleinKlang-Festival freuen.

23 Uhr spielen wir  in der Wandelhalle ein gemischtes Programm, welches gemeinsame Songs und Erinnerungen der letzten 5 Jahre umfasst. Wir freuen uns natürlich auch darauf einige Kollegen zu treffen – Daumen drücken für’s Wetter!

So geht es dann übrigens in den nächsten Tagen weiter:

“Akustik mit Strandheizung und Malmø FM

25.07. Kleinklang-Festival, Wandelhalle Eisenach
26.07. Eisenach
27.07. Erfurt
28.07. Suhl
29.07. Weimar
30.07. Meißen
01.08. Leipzig

Wir freuen uns auf nette Zuhörer.

Dominic, Marcus, Florian

Eine WordPress.com-Website.

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